Was ist Hypnose

Hypnose in der klinischen Anwendung? Da denken viel an Scharlatanerie und Show-Hypnose, wie sie höchstens noch auf drittklassigen Schaubühnen zu finden ist.

Davon soll hier nicht die Rede sein. Hypnose ist ein relativ neuer Name für eine der ältesten Heilmethoden der Menschheit. Die moderne Hypnotherapie, die klinische Hypnose erlebt ein eindrucksvolles Comeback. Der 1980 verstorbene Psychiatrieprofessor Milton Erickson hat ihr mit den von ihm entwickelten sogenannten indirekten Verfahren und Tranceinduktionen zu neuer Blüte verholfen.

In der Hypnose nimmt ist die Wahrnehmung eingeschränkt, man nimmt seine Umgebung wie in Trance war, konzentriert sich auf eine bestimmte Sache.Hypnos_pix

Während man im normalen Bewusstseinszustand immer verschiedene Reize gleichzeitig wahrnimmt, ist in Hypnose oder Trance die Aufmerksamkeit grossenteils auf eine bestimmte Sache gerichtet. In der Trance ist die Aufmerksamkeit einer Person so stark auf innere Prozesse gerichtet ist, dass der Kontakt zur direkten Umgebung weitgehend unwichtig wird. Trancezustände sind nicht nur mit einer veränderten Funktion des Gehirns verbunden, sie beeinflussen auch den Kreislauf, das Abwehr- sowie das hormonelle System und damit den gesamten Körper eines Menschen. Etwas "wie in Trance" zu tun, ist also ein ganz alltäglicher Zustand, den man beispielsweise beim Lesen eines spannenden Buches oder bei einer konzentrierten Arbeit erleben kann. Bei der therapeutischen Anwendung wird diese Fähigkeit zur "Alltagstrance" so stark und gezielt gefördert, dass sie zur Lösung körperlicher und/oder seelischer Probleme eingesetzt werden kann.

Dabei haben die verschiedenen Formen der sogenannten modernen, klinischen Hypnose, mit der die meisten Hypnosetherapeuten heutzutage arbeiten, einige besondere Eigenschaften:

In eine Trance zu gehen und wieder aus ihr herauszukommen ist ein vollkommen freiwilliger Vorgang, bei dem Ihr Wille, etwas zu tun oder nicht zu tun, in keiner Weise eingeschränkt werden kann.

Wenn man sich in einen Trancezustand begibt, entwickelt sich eine Art Automatismus, der einen einerseits Dinge ohne besondere Anstrengung richtig machen lässt und andererseits dabei hilft, dass man in sich selbst neue Fähigkeiten entdecken und ausprobieren kann. Auch das sind im Grunde ganz alltägliche Erfahrungen, so wie beim Gehen irgendwann die Beine von ganz allein laufen und man in einen Zustand gerät, in dem man Grenzen verschieben kann, von denen man bisher dachte, sie seien unveränderlich.

Wo kann Hypnose eingesetzt werden?


Mit Hypnose können schwierige, jahrelang anhaltende Probleme, bei denen andere Behandlungsversuche ohne Wirkung geblieben sind, angegangen werden:

Alkoholismus · Allergien · Alpträumen · Ängste und Phobien · Asthma · Atembeschwerden · Berufliche Erfolgsteigerung · Bettnässen · Bluthochdruck · chronischen Schmerzen · Depression · Depressionen · Erröten · Essstörungen · Fibromyalgie · Geburtsvorbereitung · Gedächtnisschwäche · · Hautprobleme · Heuschnupfen · Kreativität fördern · Leistungssteigerung im Sport · Lernstörungen · Magenbeschwerden · Mangelndes Selbstvertrauen · Menstruationsbeschwerden · mentales Training · Migräne · Missbrauch · Nägelkauen · Negativer Stress · nervöse Anspannung · Neurotische Störungen · Panikattacken · Phobien · Prüfungsangst · Rauchen · Redeangst · Reizkolon · Schmerzen · Schüchternheit · Schuldgefühle · Sexualstörungen · Stottern · Tinnitus · Übergewicht · Übermässiges Essen, Bulimie · Verdauungsstörungen · Verdrängte Traumatas · Vorbereitung auf Operationen · Zahnbehandlungen · Zwänge, uvm.